Futursatzbaukasten

Nur ein bisschen mehr als zwei Wochen bis zur Abgabe.
Kaffeedosen werden erhöht, Zeitfenster für soziale Interaktionen mit anderen Menschen in 3D werden reduziert, alle Ressourcen für den Endspurt hochgefahren.

Endlich habe ich auch rausgefunden, dass meine Intelligenz am besten damit klarkommt, sich nicht von meiner mangelnden Japanischeloquenz untergraben zu fühlen, wenn ich auf Englisch oder Deutsch meine Arbeit vorschreibe. Lieber zu spät als nie, was?

Heute habe ich zudem, sonst wärs ja auch zu langweilig, eine Praktikumsbewerbung für Mercedes in Tokyo eingereicht, Bereich Diversion, Coaching, Mentorin, heidiho! Wenn das was wird, dann werd ich noch was! 😉

Drückt mir die Daumen, meine Lieben, ab jetzt gehts richtig rund!

Spezial: Der Wahnsinn eines Doppelmasterabschlusses.

Seit Monaten trage ich nur einen einzigen Gedanken mit mir herum, der mich einfach nicht loslassen will. Wenn ich morgens aufwache, blitzt er sofort vor meinem inneren Auge wie eine  Chatnachricht aus dem Universum auf – ohne das eindringliche Gepiepes. Wenn ich bücherschleppend von Tokyo nach Tsukuba fahre, während ich in meinem Café Pfannkuchen vor glitzernde Gästeaugen stelle, wenn ich stöhnend unter der Sommerhitze mich unter der Klimaanlage von einer Seite auf die andere wälze. Immer, immer wieder frage ich mich: Warum?

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November – Identität in Bearbeitung

Wer eine gewisse Zeit das zweifelhafte Vergnügen hatte, mit mir Zeit zu verbringen, weiss, ich bin ein Arbeitstier. Ohne Todo-liste erscheint mir das Leben manchmal wie ein einziges ungebedäntigtes Chaos, nichts als reine Barbarei, haha. Das hängt damit zusammen, dass ich ohne einen abgesteckten Rahmen gerne mal den Überblick verliere und mich leicht überfordert fühle, haha. Die Ziele, die ich mir lose für meinen Aufenthalt in Seoul gesteckt hatte, waren daher wie folgend:

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